NEXOWATT WISSEN / NETZ & BETRIEB

EOS Mesh/Microgrid

Bilden Sie lokale Energieknoten und Cluster ab. Steuerung und externe Befehle werden gesondert freigegeben.

EOS UI 1.0.650 erklärte Felder

Hier finden Sie die Funktion
App-Center → Mesh/Microgrid

Schritt für Schritt einrichten

  1. Cluster und lokale Knoten mit eindeutigen IDs anlegen.
  2. Messwerte, Leistungskapazitäten und die Rolle jedes Knotens zuordnen.
  3. Zunächst mit Beobachtung beziehungsweise Planung arbeiten und die Energieflüsse prüfen.
  4. Für aktive Kopplungen Empfänger, lokale Bridge, Freigaben und Rückmeldungen passend zum Projekt konfigurieren.

Felder & Einstellungen

Die Bezeichnungen orientieren sich am oben genannten Softwarestand. Je nach Gerät, Betriebsart und Freigabe blendet EOS zusätzliche Felder ein. Eingabebereiche sind keine pauschale Freigabe für Ihre Anlage.

Einstellung / AnzeigeBedeutung & Verwendung
Mesh/Microgrid aktivSchaltet die bezeichnete Funktion beziehungsweise Anzeige ein oder aus. Zugehörige Datenquellen, Rechte und Gerätefreigaben bleiben Voraussetzung.
Auswahl: Aus · An
ModusWählt die angebotene Betriebsweise beziehungsweise das zur Anlage passende Profil. Aktive Steuerung benötigt zusätzlich alle zugehörigen Freigaben.
Auswahl: Diagnose / read-only · Local First vorbereitet · Grid Last vorbereitet · Aus
Grid-/Clusterlimit W optionalEindeutige Kennung für die Zuordnung im jeweiligen Standort, Cluster beziehungsweise Stationsverbund.
Cluster-IDEindeutige Kennung für die Zuordnung im jeweiligen Standort, Cluster beziehungsweise Stationsverbund.
Cluster-NameLesbare Bezeichnung für die Anzeige und Zuordnung dieses Eintrags.
SteuermodusWählt die angebotene Betriebsweise beziehungsweise das zur Anlage passende Profil. Aktive Steuerung benötigt zusätzlich alle zugehörigen Freigaben.
Auswahl: Nur Diagnose · Feldtest: JSON-Command-State ausgeben · Aktiv: Local-First Commands ausgeben · Aus
Installateurfreigabe SteuerungBestätigt beziehungsweise ermöglicht den genannten Steuerpfad. Erst setzen, wenn Zuordnung, Rückmeldung und Betriebsverhalten an der realen Anlage geprüft sind.
Auswahl: Nein · Ja
Max. Commands je TickBegrenzt die Anzahl der Mesh-Steuerbefehle pro Regelungsdurchlauf.
Neutraler Command-StateHier wird ein JSON-Envelope geschrieben. Die Umsetzung übernimmt eine separate Bridge/Instanz.
Tailscale Mesh aktivSchaltet die bezeichnete Funktion beziehungsweise Anzeige ein oder aus. Zugehörige Datenquellen, Rechte und Gerätefreigaben bleiben Voraussetzung.
Auswahl: Aus · An
Tailscale ProfilWählt die angebotene Betriebsweise beziehungsweise das zur Anlage passende Profil. Aktive Steuerung benötigt zusätzlich alle zugehörigen Freigaben.
Lokale Mesh-Node-IDEindeutige Kennung des lokalen EOS-Knotens im Mesh-Verbund.
Peer-URLs im Mesh-TailscaleDiese Verbindung ist getrennt von der Fernwartung. Hier nur die Mesh/Microgrid-Tailscale-IP/URL eintragen.
Peer Token optionalVertrauliche Zugangsinformation für die gewählte Verbindung. Den dafür vorgesehenen Zugang verwenden und nur berechtigten Personen zugänglich machen.
Command Receiver aktivSchaltet die bezeichnete Funktion beziehungsweise Anzeige ein oder aus. Zugehörige Datenquellen, Rechte und Gerätefreigaben bleiben Voraussetzung.
Auswahl: Aus · An
Remote Commands akzeptierenSchaltet die bezeichnete Funktion beziehungsweise Anzeige ein oder aus. Zugehörige Datenquellen, Rechte und Gerätefreigaben bleiben Voraussetzung.
Auswahl: Nein · Ja
Cluster-ID prüfenEindeutige Kennung für die Zuordnung im jeweiligen Standort, Cluster beziehungsweise Stationsverbund.
Auswahl: Ja · Nein
Lokaler Empfangs-Command-StateRemote-Kommandos werden hier als neutraler JSON-Envelope geschrieben. Die lokale Bridge setzt sie hersteller-/protokollspezifisch um.
Receiver Token optionalVertrauliche Zugangsinformation für die gewählte Verbindung. Den dafür vorgesehenen Zugang verwenden und nur berechtigten Personen zugänglich machen.
Replay TTL SekundenZeitfenster zur Erkennung wiederholter Remote-Befehle.
Lokale Bridge aktivSchaltet die bezeichnete Funktion beziehungsweise Anzeige ein oder aus. Zugehörige Datenquellen, Rechte und Gerätefreigaben bleiben Voraussetzung.
Auswahl: Aus · An
AusgabemodusWählt den Ausgabepfad der lokalen Mesh-Bridge.
Auswahl: Globaler Command-State · Nur gemappte Ziel-States · Global + gemappt
Default Bridge Command-StateSchreibpfad für die genannte Vorgabe. Er muss zur Gerätefunktion, Richtung, Einheit und zum erwarteten Datentyp passen. Reale Rückmeldung nach Freigabe prüfen.
Default Bridge ACK-State optionalStandard-Datenpunkt für die Bestätigung eines über die lokale Bridge ausgegebenen Befehls.
Bridge-ACK auswertenNur Rückmeldungen lesen; keine Hardwaresteuerung.
Auswahl: Aus · An
ACK als Gate erforderlichBei Timeout/Fehler/offenem ACK werden neue Commands zu diesem Ziel blockiert.
Auswahl: Nein, nur Diagnose · Ja, Folge-Commands blockieren
ACK Timeout SekundenZeitgrenze für aktuelle Messwerte beziehungsweise eine erwartete Bestätigung. Nach Ablauf behandelt die Funktion die Daten oder den Befehl als nicht mehr verlässlich.
Bridge-Zuordnungen JSONBeispiel je Eintrag: { "id":"lp1_bridge", "nodeId":"lp1", "commandStateDp":"0_userdata.0.nexowatt.mesh.lp1.command", "ackStateDp":"0_userdata.0.nexowatt.mesh.lp1.ack", "type":"chargepoint", "maxPowerW":11000 }. ACK-/Status-States werden nur gelesen; keine ZIP/TGZ und keine Roh-Hardwarebefehle.
Zielgruppen JSONBeispiel: [{ "id":"lp_gruppe", "name":"Ladepunkte", "type":"chargepoint", "memberTypes":["chargepoint"], "priority":20, "maxPowerW":22000 }]. 0 = kein Limit.
Knoten-IDEindeutige Kennung für die Zuordnung im jeweiligen Standort, Cluster beziehungsweise Stationsverbund.
NameLesbare Bezeichnung dieses Eintrags in Konfiguration und Bedienansicht.
AktivSchaltet die bezeichnete Funktion beziehungsweise Anzeige ein oder aus. Zugehörige Datenquellen, Rechte und Gerätefreigaben bleiben Voraussetzung.
Auswahl: Ja · Nein
TypWählt die Geräte- beziehungsweise Ausgangsart und damit die passenden Einstellungen.
RolleRolle entscheidet, wie Leistung im Cluster gezählt wird.
PrioritätReihenfolge beziehungsweise Gewicht dieser Ressource innerhalb der zugehörigen App. Die jeweiligen Leistungs- und Freigabegrenzen gelten weiterhin.
Signed Leistung WVorzeichenbehaftete Leistung. Beim Netzpunkt gilt +Bezug/−Einspeisung; beim Speicher +Entladen/−Laden. Das konkrete Profil muss dazu passen.
Überschuss W optionalWert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
Bedarf W optionalWert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
SoC % optionalAktueller beziehungsweise für diese Funktion verwendeter Ladezustand in Prozent. Quelle und Aktualität prüfen.
Grid Import W optionalWert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
Grid Export W optionalWert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
Min. Leistung WTechnische Mindestvorgabe für den stabilen Betrieb. Unterhalb dieser Grenze kann die Last nicht sinnvoll geregelt werden.
Max. Leistung WZugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Max. Import WZugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Max. Export WZugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Max. Laden WZugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Max. Entladen WZugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Max. Last WZugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Max. Erzeugung WZugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Zielgruppen IDs optionalOptional: Knoten direkt Zielgruppen zuordnen. Alternativ Gruppen über memberNodeIds/memberTypes definieren.

Gut zu wissen

  • Eine Software-Knotenstruktur schafft keine elektrische Verbindung und keine Berechtigung zur Versorgung anderer Grundstücke.
  • Remote-Befehle nur mit passendem Token, Clusterprüfung und dokumentierter lokaler Freigabe verwenden.

Eine Einstellung passt nicht zu Ihrer Anlage?

Nennen Sie uns App, Softwarestand, Hersteller und Modell. Zugangsdaten oder Tokens gehören nicht in eine Supportanfrage.

Support kontaktieren

Dokumentationsstand: September 2026. Grundlage sind die bereitgestellten NexoWatt-Repositories. Gerätedaten, Herstellerfreigaben und Ihre konkrete Anlagenkonfiguration bleiben maßgeblich.