NEXOWATT WISSEN / ENERGIE & LADEN

Speicherfarm

Fassen Sie mehrere Speichersysteme zu einem gemeinsamen Pool oder zu Gruppen mit eigenen SoC-Grenzen und Prioritäten zusammen.

EOS UI 1.0.640 erklärte Felder

Hier finden Sie die Funktion
App-Center → Speicherfarm

Schritt für Schritt einrichten

  1. Speicherfarm installieren und aktivieren. Jeden realen Speicher einzeln hinzufügen.
  2. Kapazität, Kopplung, Regelprofil, Messwerte und passende Schreibpfade je Speicher hinterlegen.
  3. Gruppen anlegen und die Speicher zuordnen. Leistungs- und SoC-Grenzen pro Gerät und Gruppe prüfen.
  4. Gesamtleistung und SoC mit den Einzelgeräten vergleichen. Interne und externe PV-Erzeugung nur einmal bilanzieren.

Felder & Einstellungen

Die Bezeichnungen orientieren sich am oben genannten Softwarestand. Je nach Gerät, Betriebsart und Freigabe blendet EOS zusätzliche Felder ein. Eingabebereiche sind keine pauschale Freigabe für Ihre Anlage.

Einstellung / AnzeigeBedeutung & Verwendung
BetriebsartPool verteilt nach SoC. Gruppen beachten Min/Max‑SoC & Prioritäten.
Netzladen erlaubenTarif-, Reserve- und sonstige Netzladeanforderungen der Farm freigeben. Bei aktiver §14a-Vorgabe wird nur der Netzladeanteil begrenzt; PV-Laden und Entladung bleiben verfügbar.
Aktualisierung (ms)Intervall für Status-/SoC-Aggregation (min. 500 ms).
Eingabebereich: Minimum 250 · Maximum 1000
NVP-Regelung Eigenverbrauch – ZielEigene Zielmitte und Messtoleranz der Farm. Außerhalb der Toleranz regelt der gemeinsame Farm-Schnellregler direkt zur Zielmitte. MultiUse besitzt keine zweite NVP-Regelung.
Eingabebereich: Minimum 0 · Maximum 1000000
±Eigene Zielmitte und Messtoleranz der Farm. Außerhalb der Toleranz regelt der gemeinsame Farm-Schnellregler direkt zur Zielmitte. MultiUse besitzt keine zweite NVP-Regelung.
Eingabebereich: Minimum 0 · Maximum 1000000
NameLesbare Bezeichnung dieses Eintrags in Konfiguration und Bedienansicht.
Kapazität (kWh)Nutzbare beziehungsweise für die Berechnung angesetzte Batteriekapazität in kWh, passend zum konkreten Gerät.
GruppeOrdnet den Speicher einer konfigurierten Gruppe mit gemeinsamen Vorgaben zu.
KopplungUnterscheidet AC-gekoppelte Speicher von DC-/Hybrid-Systemen, damit PV und Batterie korrekt bilanziert werden.
RegelprofilWählt das zu Hardware und schreibbarer Schnittstelle passende Speicherprofil.
FENECON-RegelartWählt die für das FEMS-System vorgesehene Regelungsart. Nur tatsächlich freigegebene Steuerpfade verwenden.
FEMS API-Watchdog (s)Zeitvorgabe der FEMS-API-Überwachung für externe Steuerung. Mit der tatsächlich konfigurierten FEMS-Schnittstelle und dem Aktualisierungsintervall abstimmen.
Echter FEMS NVP-Ziel-DP (W)Zuordnung zur genannten Mess- oder Steuergröße. Lesbarkeit beziehungsweise Schreibbarkeit sowie Einheit und tatsächliche Gerätefunktion prüfen.
FENECON ESS-Aktor-Istleistung (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
FENECON NVP-Istleistung (W) – ShadowWert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
FENECON Gesamtverbrauch (W) – ShadowZusätzlicher lesender Gesamtverbrauchswert für den Vergleich mit dem FEMS-System. Er ist kein Schreibziel.
FENECON Mindestleistung (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
FENECON Maximalleistung (W)Zugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
FENECON Vorgabe-Readback (W)Liest den tatsächlichen Zustand beziehungsweise Messwert dieser Funktion. Die Rückmeldung zur Kontrolle mit der Geräteanzeige vergleichen.
FENECON interne DC-PV (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
FENECON externe AC-PV (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
FENECON gesamte PV (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
PV-/WR-Leistung (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
SoC (%)Aktueller beziehungsweise für diese Funktion verwendeter Ladezustand in Prozent. Quelle und Aktualität prüfen.
Istleistung Signed (W)Vorzeichenbehaftete Leistung. Beim Netzpunkt gilt +Bezug/−Einspeisung; beim Speicher +Entladen/−Laden. Das konkrete Profil muss dazu passen.
Ist Ladeleistung (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
Ist Entladeleistung (W)Wert beziehungsweise Messquelle der genannten Leistung. Richtung, Einheit und Zeitstempel mit der tatsächlichen Anlage abgleichen.
Sollwert Signed (W)Schreibpfad für die genannte Vorgabe. Er muss zur Gerätefunktion, Richtung, Einheit und zum erwarteten Datentyp passen. Reale Rückmeldung nach Freigabe prüfen.
Sollwert Laden (W)Schreibpfad für die genannte Vorgabe. Er muss zur Gerätefunktion, Richtung, Einheit und zum erwarteten Datentyp passen. Reale Rückmeldung nach Freigabe prüfen.
Sollwert Entladen (W)Schreibpfad für die genannte Vorgabe. Er muss zur Gerätefunktion, Richtung, Einheit und zum erwarteten Datentyp passen. Reale Rückmeldung nach Freigabe prüfen.
Max. Beladen (W)Zugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Max. Entladen (W)Zugelassene Obergrenze der genannten Leistung beziehungsweise Stromstärke. Aus den realen Geräte- und Anschlussgrenzen übernehmen.
Verfügbar / FreigabeBestätigt beziehungsweise ermöglicht den genannten Steuerpfad. Erst setzen, wenn Zuordnung, Rückmeldung und Betriebsverhalten an der realen Anlage geprüft sind.
Störung / FehlerLiest den Fehlerzustand des Speichers, damit eine gestörte Ressource erkannt werden kann.
LadefreigabeBestätigt beziehungsweise ermöglicht den genannten Steuerpfad. Erst setzen, wenn Zuordnung, Rückmeldung und Betriebsverhalten an der realen Anlage geprüft sind.
EntladefreigabeBestätigt beziehungsweise ermöglicht den genannten Steuerpfad. Erst setzen, wenn Zuordnung, Rückmeldung und Betriebsverhalten an der realen Anlage geprüft sind.
Name (Schlüssel)Eindeutiger Gruppenschlüssel für die Zuordnung von Speichern.
Min‑SoC (%)Unterer zugelassener Ladezustand. Dient als Reserve beziehungsweise Entladegrenze des jeweiligen Bereichs.
Max‑SoC (%)Oberer zugelassener Ladezustand für die betreffende Regelung oder Gruppe.
PrioritätReihenfolge beziehungsweise Gewicht dieser Ressource innerhalb der zugehörigen App. Die jeweiligen Leistungs- und Freigabegrenzen gelten weiterhin.

Gut zu wissen

  • FENECON-spezifische Felder nur für das passende FEMS-Profil nutzen. Eine vorhandene API oder ein Datenpunktname allein bestätigt keine externe Regelungsfreigabe.
  • Die Farm wird im Nutzerbereich nur sinnvoll angezeigt, wenn sie aktiv und mit realen Speichern konfiguriert ist.

Eine Einstellung passt nicht zu Ihrer Anlage?

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Dokumentationsstand: September 2026. Grundlage sind die bereitgestellten NexoWatt-Repositories. Gerätedaten, Herstellerfreigaben und Ihre konkrete Anlagenkonfiguration bleiben maßgeblich.