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Heizstab

Steuern Sie einen Heizstab mit bis zu zwölf konfigurierten Stufen über geeignete Relais oder KNX-Aktoren.

Basis UI 1.0.6 · Ergänzungen bis 1.0.3235 Feldbeschreibungen

Stand dieser Anleitung · 29.10.2026

Am 29.10.2026 wurden die im Kapitel genannten Neuerungen und Bedienhinweise ergänzt. Die übrige Feldreferenz stammt aus UI 1.0.6; sie wurde nicht vollständig neu verifiziert. Funktionen des UI-Stands 1.0.32 sind als Teststand zu verstehen.

Hier finden Sie die Funktion
App-Center → Heizstab

Schritt für Schritt einrichten

  1. Verbraucher-Slot als Heizstab kennzeichnen und die einzelnen Stufenausgänge zuordnen.
  2. Leistung jeder Stufe sowie Temperatursensor und Temperaturgrenzen eintragen.
  3. PV-Auto-Schwellen, Mindestzeiten und Speicherreserve festlegen.
  4. Prüfen, ob Netzbezug oder Speicherentladung erlaubt sein sollen. Anschließend die angeforderte Stufe mit dem realen Zustand vergleichen.

Felder & Einstellungen

Die Bezeichnungen orientieren sich am oben genannten Softwarestand. Je nach Gerät, Betriebsart und Freigabe blendet EOS zusätzliche Felder ein. Eingabebereiche sind keine pauschale Freigabe für Ihre Anlage.

Einstellung / AnzeigeBedeutung & Verwendung
Automatik-RegelungAktiviert die automatische Heizstab-Regelung anhand der konfigurierten Überschuss-, Temperatur- und Freigabebedingungen.
PV-Auto nachts sperrenIm aktiven Auto-Modus werden im Nachtfenster alle Heizstab-Stufen ausgeschaltet, auch extern eingeschaltete Relais. Eine aktive KNX-/Relais-Rückmeldung ist keine Handfreigabe. Explizite manuelle Stufen 1/2/3 und Boost bleiben möglich.
Nacht beginntLokale Uhrzeit des EOS-Controllers. Das Fenster darf über Mitternacht laufen. Bei aktivierter Nachtsperre bedeuten gleiche Start- und Endzeit eine ganztägige Automatik-Sperre.
Nacht endetAb dieser lokalen Uhrzeit darf Auto wieder regeln. Ein Start erfolgt erst mit ausreichender aktueller PV-Freigabe und wird stufenweise aufgebaut.
Speicher-Reserve (W)Bleibt für Speicherladung frei, solange der Speicher unter dem Ziel-SoC liegt.
Reserve bis SoC (%)Ab diesem SoC darf der Heizstab den Überschuss ohne Speicherreserve nutzen.
Auto ab PV (W)Start-/Hochschaltgrenze. Unterhalb wird nicht neu zugeschaltet, laufende Auto-Stufen werden aber über Netz-/Speichergates stabil gehalten.
Sicherheitsreserve (W)Abzug vom Heizstab-Budget gegen Messrauschen.
Stufe-hoch Wartezeit (s)Maximal eine physische Stufe pro Wartezeit.
Min. Laufzeit Auto-Stufe (s)Verhindert nervöses Runterschalten bei kurzen Budget-Dellen.
Cooldown nach Abwurf (s)Wartezeit bevor nach komplettem AUS wieder gestartet wird.
Netzbezug erlaubt (W)Kleiner erlaubter Bezug, damit der Heizstab bei NVP-Schwankungen an bleibt.
Netzbezug Haltezeit (s)Erst wenn der Bezug so lange überschritten ist, wird eine Auto-Stufe reduziert.
Speicherentladung erlaubt (W)Akku-Schutz: kurze Messdellen sind erlaubt, dauerhafte Entladung reduziert Auto-Stufen.
Speicherentladung Haltezeit (s)Dauer bis zur Reduzierung bei Akku-Entladung.
Harter Netzbezug AUS/Runter (W)Sofortschutz bei deutlich zu hohem Netzbezug.
Harte Speicherentladung AUS/Runter (W)Sofortschutz bei deutlicher Akku-Entladung.
Erlaubte Einspeisung (W)0 bei echter 0-Einspeisung, 1000 bei -1 kW Limit.
Mindest-PV Testlast (W)Zusätzliche Freigabe für Testlasten.
Forecast erforderlichForecast nur als Plausibilität; Netzpunkt entscheidet danach.
Speicher-Vorrang bis SoC (%)Bis hier wird versteckte PV zuerst dem Speicher gelassen.
PV-Nachregelprüfung (s)Zeitfenster nach Zuschalten einer Teststufe.
Erneuter Test nach Fehler (s)Standard 600 s = 10 Minuten.
Auto aktivAktiviert die native Heizstab-Automatik für diesen Slot. Die Betriebsart kommt aus dem Dropdown oben.
Name (optional)Leer lassen = Name aus Energiefluss-Slot.
ModusAuto = native Stufenregelung mit der oben gewählten Betriebsart; Manuell = nur bilanzieren; Aus = alles aus.
PrioritätKleinere Zahl = wird früher aus PV versorgt.
Max. Leistung (W)Gesamtleistung des Heizstabs / Verbunds.
StufenAnzahl nativer Heizstab-Stufen.
Min. Ein-Zeit (s)Verhindert schnelles Rückschalten.
Min. Aus-Zeit (s)Verhindert zu frühes Wiederschalten.
StufenhilfeVerteilt die Gesamtleistung gleichmäßig über alle aktuell konfigurierten Stufen und setzt passende Default-Grenzen.
Leistungs-DP: vorhanden / fehltFür neue PV-Prüflasten ist eine echte aktuelle Heizleistungsmessung in W im zugehörigen Verbraucherslot erforderlich. Relais-EIN, Stufenleistung und Sollwert ersetzen sie nicht. Auch bei AUS muss der Messkanal aktuelle Nullwerte liefern.
Nachtpause / Abschaltung noch nicht bestätigtAuto fordert im Nachtfenster AUS an. Eine verbleibende Istleistung oder fehlende Rückmeldung bedeutet, dass die physische Abschaltung noch nicht belegt ist. Bei Kommunikationsausfall kann eine reale Abschaltung nicht durch die Anzeige garantiert werden.
PV-Leistung / Prognose noch zu geringMorgens führt allein das Ende der Nachtsperre nicht zum Start. Aktuelle PV-, Netz-, Batterie- und Heizleistungswerte müssen eine stufenweise Freigabe erlauben. Batterieentladung zählt nicht als PV-Angebot; nachgewiesene aktuelle PV kann auch ohne Wetterprognose genutzt werden.

Gut zu wissen

  • Die Stufenleistung muss zur angeschlossenen Hardware passen. Relaisausgänge benötigen eine geeignete elektrotechnische Auslegung.
  • Temperaturbegrenzung und Geräteschutz bleiben Aufgaben der dafür vorgesehenen Hardware.
  • Aktueller Auto-Nachtblock: Auch extern eingeschaltete Relais werden ausgeschaltet. Eine Rückmeldung allein ist keine manuelle Freigabe. Explizite manuelle Stufen und Boost bleiben getrennte Bedienfreigaben.
  • Gleiche Start- und Endzeit bedeuten bei aktivierter Nachtsperre eine ganztägige Sperre. Nach deren Ende startet Auto nur mit ausreichender PV-Freigabe.
  • Neue PV-Prüflasten benötigen aktuelle reale Leistungswerte. Eine begrenzte Prüflast kann kurzzeitig Netz-/Speicherenergie benötigen; 0 W Prüflast unter Netzlimits schaltet zusätzliche Teststarts ab.

Passende Anleitungen

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Aktualisiert am 29.10.2026. Umfang und Quellenstand: siehe Hinweis oben. Grundlage sind die bereitgestellten NexoWatt-Repositories. Gerätedaten, Herstellerfreigaben und Ihre konkrete Anlagenkonfiguration bleiben maßgeblich.